HOCHHEIM Als letzter - und größter - Nutzer des neuen Hauses der Vereine wird nun auch das Rote Kreuz bald in die Wiesbadener Straße umziehen. Sowohl in der früheren Halle im Erdgeschoss als auch am Garagen-Anbau wird derzeit gearbeitet.
Wenn die Aktiven der Ortsvereinigung Hochheim des Deutschen Roten Kreuzes ganz optimistisch sind, dann gehen sie davon aus, schon beim Weinfest Mitte Juli von ihrem neuen Standort an der Wiesbadener Straße aus arbeiten zu können. Ob sich diese Hoffnung allerdings erfüllt, ist noch ungewiss, gesteht DRK-Bereitschaftsleiter Benno Hofmann. In eine Baustelle werde man sich sicher nicht setzen.
Rohbau muss trocknen
Jedenfalls wird jetzt, nach einigen Zeitverzögerungen, sowohl in der früheren Halle im Erdgeschoss des Hauses der Vereine als auch am Garagenanbau eifrig gearbeitet. Immerhin ist inzwischen die Decke auf dem Garagentrakt, der den vier Fahrzeugen des Hochheimer DRK Platz bieten wird. Jetzt muss der Rohbau austrocknen, dann die Bodenplatte montiert und die Türen gesetzt werden. Die Ein- und Ausfahrt ist für die DRK-Fahrzeuge - wie für das gesamte Vereinshaus - zur Wiesbadener Straße hin geplant.
Gegenüber dem ursprünglichen Entwurf waren für den Garagentrakt Umplanungen notwendig, sagt Hofmann auf Anfrage des Kurier. Es hatte sich nämlich herausgestellt, dass vor der Mauer zum Nachbargrundstück noch eine zweite Mauer vorhanden war. Ein Statiker musste hinzugezogen werden, um den Anbau umzuplanen.
Der Innenausbau im Erdgeschoss des Vereinshauses ist im Großen und Ganzen fertig, sagt Hofmann. Die Stadt hat hier die Fußbodenheizung installiert und den Fußboden herrichten lassen, für alles andere ist das DRK zuständig. Die neu eingezogenen Wände stehen inzwischen, die notwendigen Leitungen sind verlegt. Derzeit würden die Datenkabel eingezogen. Wegen des Fußbodens kamen die Arbeiten noch einmal leicht ins Stocken. Denn vieles Weitere kann erst in Angriff genommen werden, wenn der Estrich komplett ausgetrocknet ist.
Einige der Arbeiten, wie die Elektroinstallationen, werden von Handwerkern erledigt, anderes machen die Rot-Kreuz-Mitglieder selbst. So zum Beispiel das Streichen von Türen und Wänden, das noch ansteht.
Ob sich die Kosten im veranschlagten Rahmen halten werden, wisse man erst am Ende der Maßnahme, ist Hofmann im Hinblick auf die Kostenschätzungen vorsichtig. Das DRK hat mit 250 000 Euro kalkuliert, Zuschüsse gibt es keine. Die Ortsvereinigung bemühe sich aber selbstverständlich, Sponsoren zu gewinnen. Außerdem habe man finanziell auch noch an den Folgen des Feuers im bisherigen Domizil in der Flörsheimer Straße zu knabbern.
siehe: http://www.wiesbadener-kurier.de/region/objekt.php3?artikel_id=3311053&rub=5
09. März 2012
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